Nikotinpflaster Therapie

Rauchen abgewöhnen mit Nikotinpflaster

Nikotinpflaster zur Rauchentwöhnungs-TherapieVor allem seitdem viele öffentliche Bereiche zu Nichtraucher-Zonen erklärt wurden, sind viele Raucher gewillt dieses Laster abzulegen. Denn neben gesundheitlichen Folgen und hohen finanziellen Kosten stehen nun auch gesellschaftliche „Ausgrenzungen“ an, die viele Raucher nun doch abschrecken.

Um sich das Rauchen abzugewöhnen werden vom Handel mittlerweile zahlreiche Produkte angeboten. Denn die innere Einstellung soll mit Hilfe von externen Hilfen unterstützt werden, so dass jeder Raucher den Glimmstengel erfolgreich und dauerhaft bei Seite legen kann. Neben Nikotinkaugummis und speziellen Medikamenten sollen auch Nikotinpflaster zur Raucherentwöhnung beitragen. Wie diese besonderen Pflaster funktionieren, wo man sie erwerben kann und ob sie die Raucher tatsächlich zumdauerhaften Nichtraucher werden lassen wird nun im Folgenden näher erläutert.

Welche Nikotinpflaster-Varianten gibt es?

Nikotinpflaster lassen sich grundsätzlich in zwei verschiedene Gruppen einteilen: in 16-Stunden-Pflaster und in 24-Stunden-Pflaster. Jede dieser Gruppen enthält Pflaster in 3 unterschiedlichen Dosierungsstärken. Um eine effektive Therapie durchführen zu können ist es ratsam zuvor Rücksprache mit dem eigenen Arzt zu halten. Denn je nach Abhängigkeit kann so eine bewusste Auswahl für die 16-Stunden- oder 24-Stunden-Pflaster getroffen werden.

Funktionsweise und Anwendung

Der Hintergrund der Nikotinpflaster besteht darin, dass dem Organismus zwar Nikotin zugefügt wird, jedoch nicht in der üblichen Art und Menge. Anhand eines konkreten Therapieplans soll so der Körper langfristig entwöhnt werden und das Verlangen einer Zigarette im Mund nachlassen.

Welche Dosierungsform letztendlich gewählt wird hängt von der jeweiligen Phase der Entwöhnung ab. So wird im ersten Intervall (während der ersten vier bis sechs Wochen) die höchste Dosierung gewählt, im zweiten Intervall (in den folgenden zwei bis vier Wochen) die mittlere und in der letzten Phase (in den weiteren zwei bis vier Wochen) das Pflaster der Gruppe mit der geringsten Dosierung verwendet. Nach diesem Schema soll sichergestellt werden, dass der Organismus vom Nikotin langsam und kontrolliert Abstand gewinnt. Die Art der Anwendung ist dabei ganz simpel: Das jeweilige Pflaster wird täglich (im besten Fall morgens) auf eine trockene und reizlose Hautstelle an Rumpf, Oberarm oder Hüfte aufgeklebt, da hier die beste Aufnahmefähigkeit über die Haut gewährleistet ist.

Wo bekommt man Nikotinpflaster?

Da Nikotinpflaster nicht zu den kosmetischen, sondern zu den medizinischen Produkten zählen lassen sie sich ausschließlich in Apotheken – auch online – erwerben. Aufgrund der therapiebezogenen Anwendung ist es demnach untersagt, dass diese Form von Pflastern in Drogerieläden oder anderen Geschäften angeboten werden. Nikotinpflaster können rezeptfrei in Apotheken abgeholt und genutzt werden. In klassischen Apotheken können die entsprechenden Mitarbeiter den Kunden zudem individuell beraten und bei möglichen Fragen durchaus behilflich sein. Bei Online-Apotheken hingegen lassen sich die Produkte oftmals etwas günstiger erwerben, jedoch fehlt hier der individuelle Kontakt – und die Möglichkeit der persönlichen Beratung – völlig.

Nikotinpflaster Angebote

Angebote an Nikotinpflastern findet man in Apotheken oder hier:

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Wer sich für die klassische Apotheke entscheidet hat demnach den Vorteil, dass eine individuelle Beratung möglich ist, muss hingegen den Zeitaufwand aufbringen und sicherlich etwas mehr Geld bezahlen. Bei der Onlineapotheke wird der Ablauf wesentlich zügiger und günstiger verlaufen, individuelle FRagen können hier jedoch nicht beantwortet werden.

Generell sei erwähnt, dass auch die Nikotinpflaster keine „Wundermittel“ sind. Die Befürworter dieser Therapie geben den wesentlichen Vorteil an, dass der Körper mit Hilfe der Pflaster langsam entwöhnt wird, während das abrupte Absetzen der Zigarette zu einem akuten Nikotinentzug führt (weshalb hier die Rückfallquote besonders hoch ist). Die Gegner der Nikotinpflaster sprechen dem Pflaster keine langfristige Wirkung zu, sondern sprechen sogar von „Gefahren“, die von den Pflastern ausgehen. Sowohl Herz-Kreislauf-Störungen als auch heftige Hautreaktionen können die Folge sein.

Fazit

Abschließend kann zusammengefasst werden, dass Nikotinpflaster die Raucherentwöhnung durchaus unterstützen, aber nicht alleine übernehmen kann. Denn neben der körperlichen Abhängigkeit muss auch die psychische Abhängigkeit bedacht werden, die mit solch einer Sucht verbunden ist. Daher ist es unabdingbar, dass neben der Verwendung von Nikotinpflastern auch eine professionelle Therapie begonnen wird, die die Raucherentwöhnung begleitet.

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