Nikotinkaugummis & Lutschtabletten

Rauchentwöhnung: Nichtraucher durch Nikotinkaugummis?

Raucher Kaugummis für den NikotinbedarfAuch wenn viele Raucher behaupten, dass sie jederzeit mit dem Rauchen aufhören können, gibt es sehr wohl viele Menschen, die es nicht schaffen und diverse Hilfsmittel benötigen. Eine Möglichkeit ist die Verwendung des Nikotinkaugummis.

Der Nikotinkaugummi dient aber nicht nur zur 100%-igen Einstellung des Rauchens, sondern kann mitunter auch dann verwendet werden, wenn etwa der Zigarettenkonsum drastisch reduziert werden soll. Vorwiegend dient das Hilfsmittel zur Linderung von auftretenden Entzugserscheinungen wie etwa Reizbarkeit, Kopfschmerzen sowie Unruhe oder auch Nervosität.

Nikotin-Kaugummi oder Lutschtablette als Ersatztherapie

Nikotinkaugummis sind wie auch Nikotin-Lutschtabletten in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich. Des Weiteren stehen den Rauchern zwei Stärken zur Verfügung. So gibt es beispielsweise für Kaugummis eine Packung mit 2 mg bzw. eine mit 4 mg. Das Nikotin selbst wurde im Kaugummi eingearbeitet, sodass jenes durch das Kauen freigesetzt wird. Danach gelangt das Nikotin direkt über die Mundschleimhaut in die Blutbahn.

Pro Tag sollten nicht mehr als zwölf Stück konsumiert werden; die Dauer zwischen den Kaugummis sollte rund 30 Minuten betragen. Vor allem sollten Nikotinkaugummis auch dann noch verwendet werden, wenn man bereits mit dem Rauchen aufgehört hat. Es ist ratsam, dass – auch Wochen oder Monate – nach dem Entzug Kaugummis bei sich getragen werden. Nur so kann, wenn tatsächlich der Drang aufsteigt, wieder eine Zigarette rauchen zu wollen, dieses „Gefühl“ mittels Verwendung des Kaugummis unterdrückt werden.

Die komplette Entwöhnung dauert in etwa drei bzw. vier Monate; natürlich hängt diese auch davon ab, wie viele Zigaretten pro Tag geraucht wurden bzw. wie lange geraucht wurde. Bei der Verwendung von Nikotinkaugummis sollte auf Zigaretten komplett verzichtet werden. Beides in Kombination kann mitunter eine Überdosierung von Nikotin bewirken.

Die Wahl des richtigen Kaugummis

Bei der Wahl des richtigen Nikotinkaugummis ist zu entscheiden, wie viele Zigaretten täglich geraucht wurden. Hat der Raucher weniger als 20 Zigaretten pro Tag geraucht, sollte ein Nikotinkaugummi mit 2 mg gewählt werden. Der Kaugummi sollte – je nach Rauchverlangen – jede Stunde eingenommen werden. Die maximale Anzahl pro Tag sollte 12 Stück nicht übersteigen; der Zeitraum der Einnahme sollte drei Monate betragen.

Nach drei Monaten kann bereits mit dem Absetzen der Kaugummis bzw. dem Umsteigen auf „normale“ Kaugummis begonnen werden. Bei mehr als 20 gerauchten Zigaretten pro Tag eignen sich die 4 mg Nikotinkaugummis. Auch hier lautet die Devise, dass – je nach Rauchverlangen bzw. jede Stunde ein Kaugummi – jedoch nicht mehr als 12 Stück pro Tag – eingenommen werden sollten. Auch hier gilt, dass die Reduzierung der Kaugummis bzw. der Wechsel auf normale Kaugummis nach drei Monaten erfolgen kann.

Die unterschiedlichen Angebote

Viele unterschiedliche Firmen bieten Nikotin-Kaugummis an. So gibt es Produkte von den Firmen Kohlpharma, Pfitzer, Novartis sowie McNail, wobei die Kaugummis im Endeffekt unter den Namen „Nicotinell“ bzw. „Nicorette“ bekannt sind. Die Geschmacksrichtungen der Kaugummis sind „orange citrus“, „cool mint“ sowie „whitement“ bzw. „freshmint“ oder auch „fresh fruit“. Beim Kauen des Kaugummis wird das Nikotin freigesetzt. Der Raucher spürt eine gewisse Schärfe im Mundraum.

Danach kann der Kaugummi – bis zum nächsten Rauchverlangen – unter die Zunge gelegt werden. Die Schärfe ist ein Hinweis, dass das Nikotin freigesetzt und über die Mundschleimhaut in das Blut gelangt. Viele Raucher verstecken den Kaugummi unter der Zunge bzw. positionieren ihn in der Wange.

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Etwaige Nebenwirkungen

Auch wenn die Verwendung von Nikotinkaugummis keine tatsächlichen Nebenwirkungen verursachen, gibt es einige Dinge, welche berücksichtigt werden müssen. Viele Personen berichteten etwa über einen etwas gereizten Hals bzw. Rachen bzw. wurde diesen, auf Grund des Nikotins, übel bzw. klagten sie über einen auftretenden Schwindel. Das tritt vor allem ein, wenn plötzlich zu viel Nikotin freigesetzt wurde. Weitere Nebenwirkungen sind ein erhöhter Speichelfluss oder Schluckauf. In nur wenigen Fällen berichteten die Personen über Hautrötungen bzw. auch allergische Reaktionen oder Schwellungen am Hals oder an den Lippen.

Weitere Alternativen

Wer keine Nikotinkaugummis möchte, aber dennoch mit dem Rauchen aufhören will, hat weitere Alternativen zur Verfügung. So gibt es etwa Nikotinpflaster, Inhalatoren sowie Nikotin Lutschtabletten bzw. ein Nikotinspray. Der Nikotinkaugummi verfügt jedoch über eine relativ hohe Erfolgsquote, damit das Rauchen endgültig ein Laster der Vergangenheit wird.

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