Review: LYNDEN AIR e-Cigarette

Filed in e-Zigaretten Testberichte by on 12. Februar 2016 13 Comments

LYNDEN AIR, die geregelte Subohm Innovation

Die Lynden AIR in der Verpackungsbox

Heute bekam ich die nagelneue e-Zigaretten-Innovation „Lynden Air“ zugesandt, die ich mir eigens für diesen Artikel im Internet bestellt habe und hier näher unter die Lupe nehmen werde. Innovation deshalb, weil die geregelte Subohm-Dampfe mit einigen hervorragenden Features aufwartet, die man so noch nicht kennt. Die mit den stattlichen Maßen von 152 mm Länge (inkl. Drip-Tip) und einem Durchmesser von 27 mm ausgestattete AIR ist eine wahre Wuchtbrumme, die jedoch sehr gut in der Hand liegt und insgesamt einen sehr edlen Eindruck macht. Das Modell AIR wurde komplett im Hause Lynden in Berlin konzipiert, entwickelt und designed.

Durch die digital verstellbare Leistungsregelung von 5 bis 40 Watt, die (wie weitere Parameter) auf einem gut ablesbaren OLED-Display dargestellt werden, hat man stets die volle Kontrolle über das was aus dem Mundstück an Dampf herauskommt. Und das kann sich durchaus sehen lassen (siehe Video unten). Der Temperaturbereich beträgt 150 bis 315° C und der Spannungsbereich liegt bei 3,9 bis 9,9 Volt. Als Herzstück sorgt ein 1900 mAh starker Akku für ausreichend Energie für unbeschwertes Dampfen.

Die AIR verfügt über 2 variable Dampfmodi (Watt und Temperatur) sowie 2 mitgeliefete 0,5 Ohm Coils. Betrieben werden können Coils von 0,15 bis 2,5 Ohm. Subohm-Dampfer kommen also ebenso auf ihre Kosten wie Hochohm-Dampfer. Der Tankinhalt umfasst 2 ml e-Liquid, was für meinen persönlichen Geschmack und die ordentlichen Abmessungen etwas gering ist. Ich persönlich bevorzuge 0,5 Ohm, weil hiermit VG-Liquids prima verarbeitet werden können.

Besondere Features und Funktionen

Da die LYNDEN AIR vor innovativen und brauchbaren Features nur so strotzt, zähle ich zunächst diese Eigenschaften und Alleinstellungsmerkmale auf:

Easy Refill

LYNDEN AIR - Easy Refill (seitliche Einfüllöffnung für das Liquid)

Sehr cool finde ich die Umsetzung der Easy-Refill-Tankbefüllung. Man muss nichts mehr abschrauben, sondern dreht einfach den Verschlussring gegen den Uhrzeigersinn, um die Einfüllöffnung freizulegen. Dann kann man ganz bequem sein Liquid – entweder aus dem Fläschchen oder per Pipette – einfüllen und die Öffnung durch Drehen in den Uhrzeigersinn wieder verschließen.

Hierbei sorgt eine Dichtung mit einem spürbaren Rastwiederstand dafür, dass man zum einen merkt dass der Verschluss wirklich verschlossen ist und dass sich der Ring nicht beim Transport oder sonstigen ungewünschten Situationen öffnen, bzw. Liquid auslaufen kann.

Selbstabschaltung & Sicherheitsfeatures

Die LYNDEN AIR verfügt über umfangreiche Sicherheitsfunktionen. Wird die e-Zigarette nicht benutzt, so schaltet sie sich nach 10 Sekunden automatisch ab. Dasselbe gilt bei einem zu geringem Verdampferwiderstand. Darüber hinaus verfügt die AIR über Schutzmechanismen bei Tiefenentladung, Überspannung und Kurzschluss.

Vibrationsalarm nach 12 Inhalationen

Für eine optimale Kontrolle des eigenen Konsumverhaltens ist die AIR mit einem Vibrationsalarm ausgestattet, der immer nach 12 erfolgten Zügen ausgelöst wird. Diese 12 Züge entsprechen in etwa der Menge, die man an einer normalen Zigarette ziehen würde. Die Anzahl der Züge wird auf dem OLED-Display (unten rechts) dargestellt. Mit der Reset-Funktion lässt sich der Zähler nach Belieben auf Null zurücksetzen.

Das OLED-Display

Der Aufbau des AIR OLED-Displays

Die Lynden AIR verfügt über ein kleines OLED-Display, welches die wichtigsten Parameter visualisiert. Ganz oben wird die eingestellte Leistung in Watt angezeigt. Danach folgt der Akku-Füllstand, der als horizontaler Balken erscheint. Je kürzer dieser in Richtung Mitte wird, umso weniger Kapazität besitzt der Akku. Während des Ladens ist der grafische Balken animiert.

Sobald der Akku voll ist, leuchtet er statisch in der gesamten Breite. Unten links wird der Widerstand des Coils in Ohm angezeigt. Unten rechts sieht man, wie viel Züge man bereits inhaliert hat (dieser Zähler ist rücksetzbar).

Magnet-Ladekabel

Magnet-Ladekabel mit USB-Anschluss

Nicht nur zum Befüllen der e-Zigarette mit e-Liquid, sondern auch zum Laden des 1900 mAh Akkus müssen keine Teile mehr entfernt, bzw. abgeschraubt werden. Das magnetische USB-Ladekabel wird einfach an die  AIR angedockt und binnen 3 bis 4 Stunden ist das Gerät vollständig aufgelden. Zudem kann man die e-Zigarette mit der Pass-Throug-Funktion auch während des Ladevorgangs benutzen.

Doppelte Air-Flow-Control

Was Air-Flow angeht, so macht die LYNDEN AIR ihrem Namen alle Ehre. Die Luftzufuhr kann nicht nur wie gewohnt zwischen Tank und Akku, sondern zudem auch am Drip-Tip Mundstück verstellt werden. Wer also viel Luft mit inhalieren möchte, hat mit der „AIR“ ergänzende Möglichkeiten für einen optimalen Dampfgenuss.

Lynden Air: Ausstattung & Preis

LYNDEN AIR Lieferumfang

Die AIR hat mich 99,95 Euro gekostet. Mittlerweile wird sie bereits für 79,95 Euro angeboten, was mir bestätigt, dass man manchmal lieber ein wenig wartet, wenn ein neues Produkt auf den Markt kommt. Oftmals sinken die Preise schon nach wenigen Wochen. Anhand der Leistungs- und Temperaturregelung, dem OLED-Display, den umfangreichen Features und der außerordentlich guten Verabeitungsqualität finde ich den Preis durchaus gerechtfertigt.

Wem dieses Lynden-Produkt zu teuer erscheint, der kann ja auf die ebenfalls sehr gute Subohm-Variante LYNDEN NOW zurückgreifen, die jedoch konstant geregelt ist und nicht mit so vielen Features und Möglichkeiten aufwartet, wie das AIR-Modell.

LYNDEN AIR Lieferumfang:

  • 1 x AIR Verdampfer-Einheit
  • 1 x Tank 2 ml mit Sichtfenster
  • 2 x 0,5 Ohm Coils Ni/Cr
  • 1 x 1900 mAh Akku
  • 1 x Magnet-Ladekabel für USB
  • 1 x Stoffbeutel zur Aufbewahrung
  • 1 x Bedienungsanleitung DE/EN

Ausstattungsmerkmale & Features:

  • Liquidbefüllung ohne Schrauben: „Easy Top Filling“
  • Zweifache Luftzufuhrverstellung: „Airflow Control“
  • Einfache Modi für Watt und Grad Celsius
  • Inhalationszähler:  Vibration nach 12 Zügen
  • benutzen während des ladens: „Passthrough“
  • Edles Gehäuse mit gummierter Oberfläche
  • Genormte 510er Gewinde
  • OLED-Kontrolldisplay
    Variable Watt (5 … 40 W)

Sicherheitsfunktionen:

  • Auto-Abschaltung nach 10 Sekunden
  • Auto-Abschaltung bei  R < 0,12 Ohm
  • Schutz gegen Tiefenentladung,
    Überspannung und Kurzschlüsse
  • Ausbalancierung gegen Wegrollen

Technische Daten:

  • Leistungsbereich: 5 … 40 W
  • Spannungsbereich: 3,9 … 9,9 V
  • Akku-Kapazität: 1900 mAh
  • Ladedauer: 3 … 4 h
  • Tankinhalt: 2 ml
  • Gewinde: 510er
  • Widerstandsbereich: 0,15 … 2,5 Ohm
  • Enthaltene Coils:  0,5 Ohm
  • Gewicht: ca. 200 g
  • Abmessungen: Durchmesser: 27 mm
    Länge (ohne Drip-Tip): 135 mm
    Länge (mit Drip-Tip): 152 mm

Video: Features & Dampfentwicklung:

Ergänzend zu meinem Testbericht stelle ich euch die LYNDEN AIR wie gewohnt in einem Video vor und zeige euch die mächtige Dampfentwicklung (bereits bei 20 Watt, da ich den nagelneuen Coil nicht gleich durchheizen wollte) :-)

Vor- und Nachteile der LYNDEN AIR:

Vorteile:

  • Als größte Vorteile erachte ich eindeutig die hohe Verarbeitungsqualität sowie die zahlreichen Features und zukunftsweisenden Innovationen, die man so bei anderen Marken überhaupt nicht oder nur sehr selten findet. Zweifach Air Control, einfachste Tankbefüllung, Vibrationsalarm sowie zahlreiche Sicherheitsfunktionen – einfach Klasse.
  • Was mir auch sehr gut gefällt, ist das bombenfest sitzende Drip-Tip-Mundstück. An diese hohe Passgenauigkeit kommen sämtliche meiner anderen Dampfgeräte mit dem mitgelieferten Mundstück nicht heran.

Nachteile:

  • Ein kleiner Wermutstropfen ist der für meinen Geschmack etwas zu klein geratene Tank, der im Hinblick auf die TPD2 mit nur 2 Milliliter Fassungsvermögen realisiert wurde. Das ist aber nicht weiter schlimm, da das Nachfüllen ja kinderleicht von der Hand geht.
  • Noch etwas, was mir nach einigen Tagen Nutzung aufgefallen ist: Bitte beim Transportieren ohne Stofftasche (beispielsweise in der Hosentasche) darauf achten, dass man keine Gegenstände aus Metall (wie Schlüsselbund o. ä.) in der selben Tasche hat. Die gummierte Oberfläche ist nämlich etwas kratzempfindlich. Deshalb ist es am besten, wenn man sie stets in der mitgelieferten Stofftasche transportiert.

Tolle Dampfentwicklung: Die LYNDEN AIR

Fazit meines Tests:

Mit der LYNDEN AIR setzt das Berliner Unternehmen konsequent fort, was es mit der NOW begonnen hat. Gerade wer als Einsteiger an der NOW oder einem anderen Einsteigermodell Gefallen am elektrischen Dampfen gefunden hat, kann jetzt mit der gehobenen AIR in die Welt der geregelten e-Zigaretten vorstoßen. Aufgrund ihrer einfachen Handhabung ist sie – trotz umfangreicher technischer Ausstattung – gerade für Anfänger sehr zu empfehlen.

Es sind keinerlei technische Kenntnisse oder Fachlehrgänge erforderlich. Wer möchte, kann die AIR auspacken, befüllen und nach 5 Minuten Einwirkzeit sofort losdampfen. Die Haptik sowie Optik des Geräts sind wirklich top und von den technischen Merkmalen und der tollen Dampfentwicklung brauche ich gar nicht erst zu sprechen. Das verstehe ich unter zeitgemäßem Dampfen. Ein regelbares, halbwegs kompaktes Taschengerät, das technische Meisterleistungen im High-End-Bereich bietet und von jedermann und ohne jegliche Vorkenntnisse bedient werden kann.

Weitere Infos zur LYNDEN AIR

Wer mehr über die AIR erfahren möchte, findet alle notwendigen Informationen auf der Webseite des Herstellers. Dieses und viele weitere Produkte findet man beim Hersteller selbst oder durch Eingabe der Typenbezeichnung bei

Comments (13)

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  1. Andreas sagt:

    Hallo Seppel, ist auf die Entfernung etwas schwierig zu sagen. Eventuell dampfst Du mit zu viel Watt? Meine funktioniert seit ich sie habe (Februar 2016) einwandfrei. Eventuell mal beim Hersteller anrufen und dort fragen.

  2. Sebastian sagt:

    Hallo Andreas
    Ich habe mir vor kurzem die Lynden Air zugelegt und bin enttäuscht.

    Ob bei 0,2 oder 0,5 Ohm coil kommt bei mir nur wenig heraus und sie schmeckt des öfteren trotzdem verkokelt.

    Abhilfe konnte auch kein neuer Coil schaffen.

    Habe zum Vergleich noch einen Vaptio P1 der auf der kleinsten Einstellung besser geht als die Air auf der größten.( beide das selbe Liquid)
    Am Air Acku kann ich auch nichts feststellen, da der Vaptio verdampfer damit auch gut läuft!

    Kannst du mir sagen was ich evtl. falsch mache oder woran es liegen könnte.

    Gruß Seppel

  3. Jacek Kaminski sagt:

    Andreas!
    Danke, ich habe jetzt Liquids mit 6mg Niko inhalt bestellt und schon den Verdampfer auf 0,5 Ohm gewechselt und dann schaue was passiert.
    Nochmals DANKE!!!
    lg
    Jacek

  4. Andreas sagt:

    @ Jacek – Ist doch klar, bei 0,2 Ohm (Subohm) und 12 mg Niko würde es mir auch das Hirn rausbeamen. Die meisten Subohm-Dampfer nehmen 0,3 mg oder allerhöchstens 0,6 mg. Je geringer der Widerstand umso höher die Dampfleistung und somit der Kick. Deine Einweg-Kippe hat sicher 1,5 bis 3,0 Ohm und ist somit nicht vergleichbar mit dem selben Liquid.

  5. Jacek Kaminski sagt:

    Halli, Hallo,

    ich bin totaler Anfänger, wenn es um E-Zigs geht. Ich habe vor drei Tagen den Lynden und Tobacco Deluxe Liquid mit 12mg Nikotin gehalt bekommen. Ich habe das Gerät aufgeladen und mit Liquid befüllt, 5 minuten gewartet und dann eingeschaltet. Habe gesehen dass, das 0,2 Ohm Verdampfer eingesetzt ist, habe auf 20 Watt eingestellt und machte den Zug gemacht. Oje, ich dachte ich „Sterbe“. So ein Hustenanfall, habe ich niemals gehabt. Die beiden Airflows waren auf die Hälfte geöffnet. Komische weise die Einweg E-Zigarrete, die ich gratis zu meiner Bestellung bekommen habe, mit dem Gleichen Stoff war in Ordnung. Also vestehe ich nicht, was ich da falsch gemacht habe. Könnte jemand von Euch mir sagen, was da schief gelaufen ist? Was muss ich richtig einstellen bei den Lynden Air?

  6. Andreas sagt:

    Nur wenn der Coil älter ist. Wenn ich dann einen neuen nehme, schmeckt man wieder alles :-)

  7. Pasequale sagt:

    Hallo zusammen,

    ich habe neuerdings eine Lynden AIR und muss sagen, dass so Dinge wie z.B. Menthol, Watermelon Chill oder Pfefferminze ausgeprägt schmecken.
    Alles andere hat quasi 0 Geschmack.

    Habt Ihr die probleme mit der Lynden AIR auch ?

    Es ist egal, ob ich auf 20, 25, 30 oder 40 Watt dampfe.

    Danke Euch :)

  8. Harald Schuster sagt:

    Servus,

    ich bin damals recht früh auf das Dampfen umgestiegen, dann aber erst mal wieder zurück zur Zigarette gewechselt, weil die Modelle damals doch etliche Mängel hatten (Auslaufen, wenig Dampf, und durch die Glasfaserdoche einen sehr fiesen Geschmack). Nachdem ich dann bei Kollegen gesehen habe, dass sich da einiges getan hat, bin ich dann wieder zum Dampfen zurück – dabei war die Lynden meine erste neue Dampfe. Nun – nachdem sich bei mir ein paar weitere Modelle angesammelt haben, bin ich bei der Bewertung eher vorsichtig:

    1. Das Ladekabel ist zwar nett, aber wenn man es nicht dabei hat, has man keine Chance, das Ding aufzuladen. Andere Akkuträger verwenden einen weniger stylischen USB Micro oder Mini Anschluss – sieht zwar nicht so schick aus aber hat den Vorteil, dass man nahezu überall an ein Ladekabel rankommt, sollte sich ein „Notfall“ einstellen.

    2. Der Tank ist für Backendampfen ok – aber da passen die Ohmwerte der Köpfe nicht wirkllich – für Direkt-Lunge hingegen ist der Tank recht winzig. Dazu kommt, dass sich die Sichtfenster im unteren Bereich verjüngen, so dass man gerade wenn das Liquid zur Neige geht, nicht wirklich gut sieht, ob und wie viel noch drin ist.

    3. Siff-Falle Verdampfer. Dieser ist nur gesteckt – erst durch die Airfloweinheit und den Pluspol wird der Verdampfer gegen die Dichtung gedrückt. Geht das gut, ist die Lynden absolut dicht (bis auf das übliche Kondensationsproblem im Airflow, aber das haben alle Modelle mit Airflow-Control im Boden. Hat man aber – so wie ich bei meiner – das Problem, dass sich die Airflow extrem schlecht einschrauben lässt, kann der Druck schon mal zu klein sein und dann gibt es eine riesige Sauerei. Nun – man wechselt Köpfe nicht allzu oft und nach einem Mal hat man gelernt, dass man RICHTIG fest anziehe sollte.

    4. Der Gechmack ist … la la … besser als meine alten Modelle, aber weit, weit weg von anderen Verdampfern – auch solche der Einsteigerklasse.

    Aus meiner Sicht würde ich einem Einsteiger zu einer Aio raten – das kleine Ding ist mit knapp 20 Euro wesentlich preiswerter als die Lynden und geschmacklich um Längen besser. Dadurch, dass die Airflow oben liegt und der Boden massiv gegossen ist, hat man weder mit Kondensation ein Problem (außer im Drip Tip – aber das hat jedes Modell) noch kann die Aio nach unten siffen – dazu müsste die Glaswanne brechen. Die Ersatzköpfe kann man später in einem Cubis/Cubis Pro verwenden, falls man auf einen etwas größeren Verdampfer mit mehr Tankvolumen und einen besseren Akkuträger wechseln möchte.

    Die Lynden ist nett und mit dem Akku und dem TC Modus auch durchaus schon „fortgeschritten“ – sie ist aber weder ein Dampfwunder noch ein Geschmackswunder. Daher würde ich einem Einsteige eben zur Aio raten und dann wird man sich eh noch mal neu orientieren. Wenn man sich nicht dem Thema „Selbstwickeln“ widmen möchte, ist ein Cubis (ich bevorzuge die Pro Variante in Sachen Sichtbarkeit Air-Flow und vor allem Top-Fill ohne den Verdampfer rauszuziehen) mit einem guten Akkuträger aus meiner Sicht in allen Punkten der Lynden überlegen und wenn man gut kauft, bekommt man Aio, Cubis und Akkuträger für weniger als die Lynden kostet und hat dann eben 2 Geräte mit kompatiblen Verdampferköpfen.

    Meine Lynden fristet heute ein Dasein als Verdampfer für Menthol/Minz Liquids – da kommt es auf den Geschmack nicht so an und die Lynden hat Pyrex Glas, das eben gegen diese Liquids unempfindlich ist.

  9. markus jeschar sagt:

    Hallo Stephan,

    ich benutze die Air seit Anfang Mai und war zu dem Zeitpunkt auch noch vollkommen grün hinter den Ohren was das ganze Thema angeht. Ich will dir kurz meine Erfahrungen schildern und auf deine Fragen eingehen.

    Ich habe mich für die Lynden Air entschieden nachdem ich in einem Geschäft mehrere Dampfen ausprobieren durfte. In der näheren Auswahl blieben am Ende eigentlich nur zwei bis drei Geräte. Dabei habe ich in erster Linie auf den Geschmack und die Temperatur des Dampfes geachtet. Bei der Air kam der Dampf nicht so heiß rüber wie bei den anderen und das Dampfen war am gleichmäßigsten trotz bestem Geschmacksempfinden.

    Das tolle an der Air ist, daß man sie so einstellen kann wie es einem gerade gefällt. Da ich auch mit der Dampfe am Anfang sehr hustenanfällig war und abhängig vom Liquid teilweise noch bin – das hat mehrere Gründe – stelle ich bei den ersten Zügen meist einen niedrigen Watt oder Temperaturbereich ein und gehe dann nach oben, wenn ich mehr will und die Lunge mitspielt. Das hat aber auch sehr viel mit den verwendeten Liquids zu tun. Deshalb empfehle ich eher früher als später Liquids selbst zu mischen. Bei mir löst das PG und ein hoher Nikotinanteil Husten aus aber ich habe auch gemerkt, daß ich bei säuerlichen Liquids eher huste als bei süßlichen. Deshalb dampfe ich sehr VG lastig – mit mehr als 75% VG. Beim Nikotinanteil habe ich mit ca. 3mg die wenigsten Probleme und bekomme trotzdem meinen Flash und habe kein Verlangen nach einer Zigarette.

    Soll jetzt aber nicht so klingen als würde die Dampfe mehr Probleme machen als eine gewöhnliche Zigarette – ganz im Gegenteil. Du mußt eben herausfinden was für dich am besten funktioniert. Momentan bin ich erkältet und beim Dampfen habe ich damit weit weniger Probleme als beim Rauchen und dampfe Menthol – haltige Liquids, die bei mir sogar den Hustenschleim lösen – also hilfreich sind.

    Die Air bietet die optimalen Voraussetzungen um das Dampferlebnis an die aktuelle Befindlichkeit anzupassen.

    Wenn du viel Dampf wie bei der Shisha magst, dann brauchst du VG lastige Liquids. Weil es die selten fertig zu kaufen gibt und fertige Liquids teurer sind, hilft hier nur selbst mischen aber das ist einfach und geht schnell und senkt die Kosten erheblich! Das ist wie Kochen. Du frißt eben nicht mehr den Kantinenfraß den man dir vorsetzt in Form einer Zigarette.

    Ich empfehle dir auch dir die 0,2 Ohm Coils zu kaufen weil die besser fürs Temperaturdampfen sind. Die Wirkung ist dann gleichmäßiger und besser abzuschätzen beim Ziehen als beim Wattdampfen und die Dampfentwicklung ist besser und angenehmer – nach meinem Empfinden.

    Als ich die Air gekauft habe, meinte ich zum Verkäufer „ich will einfach, vielseitig und hochwertig“ und an dem Punkt blieb eigentlich nur noch die Air und ich habe genau das bekommen was ich wollte.

  10. Andreas sagt:

    Hallo Stephan, vielen Dank für Dein Lob und den Kommentar. Ich stelle immer 22,8 Watt ein, weiß zwar auch nicht warum, aber ich finde in dem Bereich schmneckt sie am besten – ohne penetrant zu werden. Was Liquids angeht, mir persönlich schmecken „Beard Vape“ Liquids hier am besten – die gibt es natürlich auch mit Nikotin. Meine Favoriten sind Afternoon und Night, aber irgendwie haben alle was :-) Liquids sind halt schon reine Geschmackssache, weshalb mein persönlicher Geschmack nicht übertragbar sein kann. Probieren geht auch hier über studieren. Beste Grüße Andreas

  11. stephan endler sagt:

    hallo, ich find es super das du dir die arbeit machst …
    ich hab ne frage ich rauche am tag ca 40 zigaretten, mein husten wird immer schlimmer etc.
    jetzt habe ich mir das gute stück bestellt, wieviel watt würdest du einstellen?
    welche liquids würdest du empfehlen?
    bin ein neuling und hab viel gelesen aber du bist mir einfach sympatisch…
    ich mag viel dampf, so wie ichs auch von der shisha liebe..
    nikotin muss der liquid nach möglichkeit auch haben..
    will nur kein billigzeug etc, man soll ja spaß daran haben.

    lg

    lg stephan

  12. Andreas sagt:

    Hallo Peter, da sie sehr einfach handzuhaben und intuitiv bedienbar ist, ist sie sogar ausgeprochen gut für Einsteiger geeignet.

  13. Peter sagt:

    Hallo Andreas,

    zur Zeit habe ich eine Aspire CF G-Power. Möchte aber wechseln
    Ist die LYNDEN AIR auch für „Einsteiger“ geeignet?

    Danke und Gruß

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