Elektrische Zigaretten – berichten Medien seriös?

Filed in Dampfer & e-Zigaretten Blog by on 28. November 2015 0 Comments

Wer sich innerhalb Deutschlands seriös und sachlich über e-Zigaretten und deren Vorteile gegenüber der Tabakvariante informieren will, der muss ziemlich lange suchen. Noch nie habe ich in den letzten 30 Jahren erlebt, dass ein Produkt so zerissen und verteufelt wurde wie die e-Zigarette. Selbst zum Thema Tabakzigaretten, die nachweislich mehrere hundert Giftstoffe sowie tausende Chemikalien und fragwürdige Substanzen enthalten, habe ich noch nie eine derartig einseitige Berichterstattung der öffentlichen Medien erlebt. Deshalb ist es für mich Zeit, gezielt nach seriösen und sachlichen Beiträgen zu suchen die e-Zigs als das darstellen was sie eigentlich sind – nämlich eine viel gesündere Möglichkeit die unliebsame Nikotinsucht von Millionen Rauchern zu stillen.Medienberichte zu e-Zigaretten

Warum werden e-Zigaretten von den Medien verteufelt?

Da die Tabakindustrie den gesundheitsgefährdenden Status von Zigaretten seit geraumer Zeit nicht mehr wegleugnen kann, gibt es viele einflussreiche Menschen die ein Interesse daran haben könnten, dass eine mögliche Alternative ebenfalls schlecht da steht. Denn daran hängen gigantische Umsätze, zahlreiche Arbeitsplätze und etliche Steuereinnahmen. Jährlich würden dem Fiskus durch den Wegfall von Tabakzigaretten und ähnlichen Produkten sage und schreibe über 14 Milliarden Euro entgehen. Da sich die Politik (die früher sehr oft von Tabakkonzernen gesponsert wurde) in den letzten Jahren offiziell immer mehr von der Tabakindustrie abgewendet hat, ist es nicht von Nachteil, wenn ein ernstzunehmendes Konkurrenzprodukt ebenfalls in ein schlechtes Licht gerückt wird. Und das vorzugsweise so breitgefächert und medienübergreifend wie möglich.

Der folgende, weiterführende Link veranschaulicht die Einnahmen aus der Tabaksteuer von 2002 bis 2013 in einer Grafik:

Abgesehen vom Staat und den Tabakkonzernen profitiert auch die Pharmaindustrie von einem vermeintlich negativen Image der e-Zigarette. Sie verdient nämlich nicht nur durch zahlreiche Nikotinersatzprodukte die sie auf den Markt bringt, sondern langfristig auch an den negativen Folgen der Tabakindustrie. Raucher, die durch ihren langjährigen Tabakkonsum schwer krank werden, benötigen ja wiederum Medikamente durch deren Verkauf die Pharmakonzerne weitere Umsätze einstreichen. Im Vordergrund steht wie immer der reine Gewinn, während am Wohlergehen der Menschen und deren Gesundheit niemand etwas verdient.

Positive Studien über die e-Zigarette (von denen es etliche gibt) werden schlichtweg ignoriert und sind in den gängigen Medien so gut wie nirgendwo zu finden. Die einzige Ausnahme bildet hier das Internet. Wer sich für die zahlreichen Studien interessiert, findet unter folgendem Link ein aufschlussreiches PDF-Dokument (Quelle: Rursus.de), in welchem sich der Betreiber Jens Mellin die Mühe gemacht hat, eine „faktenbasierte Ausarbeitung unter Berücksichtigung von publizierten Quellen“ zum Thema e-Zigaretten zu erstellen.

Sachliche Infos, Beiträge & Artikel zu e-Zigaretten

Hier versuche ich nun, ausschließlich Beiträge und Veröffentlichungen zu sammeln die unabhängig, seriös und sachlich sind. In Deutschland etwas zu finden gestaltet sich überaus schwierig, Man liest entweder unsachliche, unwahre und schlecht recherchierte Berichte von gängigen Medien, oder Beiträge von Dampfern, e-Zigaretten-Befürwortern und Bloggern, die eine gegenteilige Meinung beinhalten. Deshalb will ich meinen Blick einmal über die Grenzen hinaus werfen, um etwas brauchbares an Informationen im europäischen Ausland zu finden. Interessant ist es allemal, einmal zu sehen wie dort der Umgang mit elektrischen Zigaretten gehandhabt wird.

Frankreich

Dass eine Berichterstattung zu e-Zigaretten auch von bekannten Medien durchaus seriös, unabhängig und sachlich sein kann, beweist folgendes Video der Online-News-Plattform des französischen TV-Senders euronews.com

Großbritannien

Ebenfalls sehr interessant ist auch der am 26.11.2015 erschienene Beitrag auf muensterschezeitung.de – der sich dem britischen Dokumentarfilm „A Billion Lives“ widmet, welcher sachlich-objektiv und schonungslos über den Lobbyismus von Tabak- und Pharmakonzernen berichtet und das Staatsversagen der europäischen Regierungen offenlegen soll. Die Film soll Anfang 2016 in die Kinos kommen – man darf also schon jetzt gespannt sein.

„A Billion Lives“ Trailer

Die BBC berichtet in ihrer Online-Ausgabe ausführlich in einem interessanten Artikel inklusive sehenswerten Video-Beiträgen darüber, wie die E-Zigarette bei der Tabakentwöhung helfen kann. Auch britische Ärzteverbände und Gessundheitsorganisationen unterstützen dies.

Ebenfalls interessant ist die britische Studie, die von einem der weltweit größten Tabakkonzerne in Auftrag gegeben wurde, um zu erforschen, wie sich e-Dampf auf Lungengewebe auswirkt. Dabei wurden drei Teile Lungengewebe von einem Roboter für sechs Stunden lang alle 30 Sekunden mit Luft, Zigarettenqualm und e-Zigarettendampf bedampft. Das Ergebnis war wohl etwas anders, als es sich der Auftraggeber ursprünglich vorgestellt hatte :-)

Schweiz

Der Giftstoffexperte Michael Arand, Toxikologe an der Universität Zürich, der für das Magazin “Kassensturz” des Schweizerischen Rundfunks einen umfangreichen Test mit zahlreichen handelsüblichen Liquids und unterschiedlichen Verdampfern durchgeführt hat, stelllte fest, dass bei normalem Konsum die e-Zigarette mit großer Wahrscheinlichkeit wesentlich weniger gesundheitsgefährdend ist, als die herkömmliche Zigarette. Beispielsweise enthalten konventionelle Zigaretten ca. 60 mal mehr Formaldehyd als eZigaretten. Betrachtet man die Acetaldehyd Werte, so ist der Unterschied noch krasser, die Tabakzigarette liegt hier sogar um den Faktor 1.000 mal höher als die elektrische Variante.

Weitere Informationen, die Testergebnisse, das Video der Sendung sowie eine aufschlussreiche und übersichtliche Testtabelle findet man unter folgendem Link:

Deutschland

Kaum zu glauben, aber wahr. Mittlerweile findet sogar bei uns ein Umdenken statt. Das Thema scheint mittlerweile um einiges interessanter und somit populärer geworden sein, so dass man in jüngster Zeit vermehrt auch objektivere Beiträge über die e-Zigarette findet:

Die Online-Zeitung sueddeutsche.de berichtet in diesem verlinkten Artikel beispielsweise, wie die e-Zigarette hierzulande kategorisch ausgebremst wird.

Der Spiegel schildert in seiner Online-Ausgabe, wie sich das Royal College of Physicians aus London (einer der weltweit renommiertesten Ärzteorganisationen) in einem 200-seitigen Bericht auf die Seite der Dampf-Befürworter schlägt. Die Ärzteorgansiation hält die e-Zigarette für „einen Segen“ und sieht darin „die Chance, die Schäden des Rauchens für die Gesellschaft radikal zu reduzieren“.

Der Tagespiegel geht auf das neue Tabakgesetz ein und stellt die berechtigte Frage, warum der Gesetzgeber mit genau so harten Bandagen gegen die E-Zigarette vorgeht und die dem viel gefährlicheren Tabak gleichsetzt.

Diesen Beitrag weiterverbreiten und ergänzen

Ich würde mich freuen, wenn meine Leser diesen Beitrag teilen und weiterverbreiten, damit diese einseitige Panikmache und Dämonisierung der e-Zigs von Lobbyisten sowie Nutznießern der Tabakindustrie endlich ein Ende findet. Letztendlich geht dies alles auf die Kosten der allgemeinen Gesundheit und wir alle haben die Konsequenzen zu tragen. Wer weitere interessante und seriös recherchierte Beiträge, Artikel, News oder Videos im Internet finden, kann mir diese sehr gern mitteilen, damit ich sie hier ebenfalls ergänzen bzw. verlinken kann.

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