Gute Vaporizer für medizinisches Cannabis

Filed in Dampfer & e-Zigaretten Blog by on 15. Juni 2017 1 Comment

Cannabis auf Rezept als Kassenleistung

Cannabis / Hanfpflanze

Wie jeder weiß, wird Cannabis (die weibliche Hanfpflanze, auch Gras oder Marihuana genannt) hierzulande als illegale Droge eingestuft. Dennoch ist wissenschaftlich anerkannt und weitgehend erforscht, dass es sich dabei um eine Pflanze handelt, die über gewisse Heilkräfte verfügt. Dieser Umstand macht die Droge für den therapeutischen Einsatz bei verschiedenen Erkrankungen interessant. Medizinischer Hanf ist mittlerweile in fast ganz Europa verbreitet und als Therapieform legalisiert.

Im Januar 2017 hat auch der deutsche Bundestag ein Gesetz verabschiedet, welches (ausschließlich) schwerkranken Menschen – in begründeten Einzelfällen – ermöglicht, Cannabis legal auf Rezept zu erhalten. Die Kosten werden von den Krankenkassen jedoch nur dann übernommen, wenn der Medizinische Dienst der Krankenkassen eine solche Therapie zuvor genehmigt hat. Weitere wichtige Infos zum Thema „Cannabis als Medizin“ findet man in den beiden verlinkten Artikeln (Quellen: Frankfurter Rundschau und Wikipedia) übersichtlich und verständlich zusammengefasst:

Bei welchen Krankheiten hilft Cannabis?

Schon im Altertum (beispielsweise in China und Ägypten) wurde die Pflanze bei verschiedensten Krankheitsbildern eingesetzt. Grundsätzlich hat Cannabis eine entspannende, schmerzstillende und appetitanregende Wirkung. Heutzutage wird Cannabis vor allem als ergänzende Therapieform bei Krankheiten wie Multipler Sklerose (MS), chronischen Schmerzen bei Krebs, Neuropathie, rheumatischen Erkrankungen, bei Schlafstörungen und Epilepsie, bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen, ADHS, Angstzuständen, schizofrenen Psychosen oder auch bei Appetitlosigkeit (z. B. verursacht durch HIV, Alzheimer, Krebs etc.) angewendet.

Cannabis ohne Tabak konsumieren

Als klassische Darreichungsform für Cannabis gilt das Rauchen. Hierfür verwendet man zumeist einen aus Zigarettenpapier gedrehten „Joint“ oder seltener diverse Pfeifen, Chillums oder Bongs. Der Nachteil aller dieser Methoden ist allerdings, dass dem Cannabis schädlicher Tabak beigemischt wird, und dass durch den Verbrennungsvorgang zahlreiche Giftstoffe, wie Ruß, Teer und Kondensat entstehen.

„Dampfen statt Rauchen“ lautet auch hier die Devise

Die krebserregende Wirkung von verbranntem Tabak ist hinlänglich bekannt, und wer Cannabis zu therapeutischen Zwecken einsetzt, sollte dieses auf gar keinen Fall rauchen, sondern sich für eine schonendere Methode der Verabreichung entscheiden. Hierzu gibt es entweder fertige Arzneimittel zur oralen Applikation, die auf Rezept erhältlich sind, oder diverse Vaporizer – auch Verdampfer genannt. Hierbei handelt es sich um Inhalationsgeräte, welche das Marihuana (ohne Beimengung von Tabak) sowie auch beliebige andere getrocknete Heilkräuter bei einer schonenden Temperatur verdampfen, ohne dass dabei schädliche Verbrennungsgifte entstehen.

Gute Vaporizer finden

Ein Vaporizer hat den wesentlichen Vorteil, dass er die getrockeneten Pflanzenteile nicht verbrennt, sondern lediglich bei der Temperatur verdampft, bei der sich die heilenden und psychoaktiven Substanzen (z. B. die Cannabinoide CBD und THC) aus den Pflanzenteilen herauslösen. Inhaliert wird also nur der Dampf, der die puren Wirkstoffe enthält. Bei den Vaporizern findet man sowohl Geräte, die mit Feuerzeuggas betrieben werden, als auch auch elektrische Varianten mit Akku. Diese verfügen zumeist über eine Temperaturregelung und sind qualitativ um einiges besser – jedoch auch teurer.

Angebote für hochwertige Vaporizer:

Höchste Ansprüche bei der Entwicklung und Herstellung hochwertiger elektronischer Verdampfer stellt die württembergische Firma Storz & Bickel aus Tuttlingen, die über ein kleines aber ausgesprochen feines Sortiment an patentierten medizinischen Vaporizern für verschiedene Ansprüche verfügt (siehe Angebote unten). Diese eignen sich natürlich ebenso gut zur Inhalation bestimmter Heilkräuter, wie etwa Minze, Eukalyptus, Thymian oder Salbei. Eingestellt wird hier die jeweilige Verdampfungstemperatur des Wirkstoffes, z. B. THC oder CBD (siehe unten). Nach Erreichen der Temperatur ist das Gerät betriebsbereit. Durch den heissen Luftstrom beim Inhalieren löst sich der Wirkstoff dann aus den getrocknenten Blättern heraus und wird auf schonende Weise eingeatmet.

Weitere Vaporizer >>

Wer bei der Anschaffung eines Vaporizers auf allzu günstige Angebote zurückgreift, spart am falschen Fleck. Eine Investition von 200 Euro aufwärts muss man schon aufbringen, um ein gutes Gerät zu erhalten. Billigware ist absolut nicht zu empfehlen, da die Wirkung oftmals sehr schlecht und Frust somit vorprogrammiert ist. Ein hochwertiges Gerät dankt einem die Anschaffung mit einer langen Lebensdauer, nützlichen Funktionen und Features sowie einem sparsamen und effizienten Verbrauch.

Unterschiede: Gasbetriebener & elektronischer Vaporizer

Während die gasbetriebenen Geräte nach Erreichen der (fix vorgegebenen) Verdampfungstemperatur abschalten und die Temperatur dann unmittelbar wieder beginnt abzusinken, wird die Temperatur bei elektronischen Geräten konstant geregelt. Zudem ist die Wunschtemperatur bei elektronischen Verdampfern einstellbar. Auch zusätzliche Kosten für Feuerzeuggas entfallen hier komplett. Die Vorteile der elektronischen Varianten sind also sehr überzeugend. Die meisten elektronischen Geräte können auch verwendet werden, während das Steckernetzteil für die Akkuaufladung eingesteckt ist.

Optimale Verdampfungs-Temperatur für THC, CBD & Co.

Die im Hanf enthaltenen Cannabinoide THC, CBD, Delta-9-THC, CBN und THCV verdampfen bei unterschiedlichen Temperaturen, zwischen ca. 160 und 220° Celsius. Zudem unterscheiden sie sich in ihrer Wirkungsweise. Folgender Link führt zu einem sehr interessanten Artikel auf der externen Plattform Zamnesia.com. Dieser Artikel beschreibt die im Cannabis enthaltenen Cannabioide, Flavonoide und Terpenoide sowie deren Wirkungsweisen und Verdampfungstemperaturen sehr ausführlich. Diesen Artikel sollte man unbedingt gelesen haben, wenn man sich für einen Vaporizer entscheiden möchte.

Comments (1)

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  1. Gerd sagt:

    Informativer Artikel, aber zu zwei Punkten möchte ich etwas anmerken:
    1. VOR 2017 konnte NUR in „begründeten Einzelfällen“ Cannabis verschrieben werden. Gerade das hat sich ja eben geändert. Das Image vom Sonderfall, der quasi als allerletzte Option mit Cannabis behandeln werden darf, muss vor allem auch dringend aus den Köpfen der Ärzte raus!!! Cannabis ist mit dem neuen Gesetz zu einer normalen, praxisrelevanten Therapieoption geworden, sobald der Arzt der Meinung ist, dass dies einem Patienten einen Nutzen bringen kann. Von Ausnahmeregelung und Einzelfällen kann keine Rede mehr sein. Auch die „Schwere der Krankheit“ ist ein missverständlicher Begriff – nicht nur Krebs ist schwer! Wenn ein Patient seit Wochen unter permanenten Rückenschmerzen leidet und deshalb sein tägliches Jogging- und Gymnastikprogramm mit dem er sich normalerweise fit hält, nicht mehr absolviert, kann ein Arzt das sehr wohl als „schwer“ einschätzen. Ist es ja auch!

    Hätte der Gesetzgeber nämlich gewollt, dass Cannabis nur „Schwerstkranken“ verordnet wird (was bisher ja sowieso schon möglich war), hätten die zuständigen Juristen dafür eine eindeutige Formulierung gewählt, haben sie aber eben nicht!

    2. Es gibt sehr wohl brauchbare Vaporizer unter 200 Euro! Man sollte sich, wenn man einen sucht, mal diverse Testberichte und Meinungen zu Gemüte führen, da gibt’s Foren und auch Videobeiträge auf YouTube wie Sand am Meer, die helfen, das richtige Modell für die eigenen Ansprüche zu finden.

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